Freitag, 22. Januar 2016
Wynjerahof im Winterschlaf
Gorgast den 21.1.2015

Liebe Freude, Bekannte und Neugierige,

der Winter hält uns sanft in seinen Klauen.



Draußen herrschen Minusgrade. Die Temperaturen im Haus sind gut erträglich, da Wieland zweimal täglich mit Heizen beschäftigt ist, nur die Küchenhexe brennt ununterbrochen.



Und meistens liegt Pimpinella, oben drauf und genießt die Wärme. Für die Katze gibt es keinen Grund mehr das Haus zu verlassen, die menschlichen Dosenöffner funktionieren fast reibungslos, Paul hält gebührend Abstand und Streicheleinheiten gibt es auch. Manchmal ist es etwas ärgerlich, dass da draußen noch zwei Katzen wohnen, die auch versorgt werden. Max betritt sogar stundenweise das Haus, so dass Pimpi wütend fauchen muss, um zu zeigen, wer hier die Königin ist, aber auch Max hält den nötigen Abstand um „Ihre Gnaden“ nicht zu verärgern und frißt lieber Pauls Napf leer und wärmt sich noch einen Moment im Haus.

Den Draußenkatzen geht es gut; sie lieben ihre Strohkisten, sind aber auch viel unterwegs.







Max bleibt immer wieder ganze Tage weg, doch Wuhei hält sich nur hier auf dem Grundstück auf und würde so gerne mal ins Haus kommen, traut sich jedoch nicht. Sie fängt Mäuse, echte und imaginäre, den ganzen Tag sieht man sie hin und her flitzen, so dass ich letztens schon dachte, es müssten zwei Wuheis sein, so oft kam sie immer wieder von rechts nach links an unserem Küchenfenster vorbei.



Die Schafe haben sich mit der Kälte draußen sowieso arrangiert und stören sich nicht am Wetter, bzw. schneien auch mal ein, statt in den Stall zu gehen. Auch dem Lämmchen ist nicht kalt.



Unaufhörlich läuft es hin und her, guckt genau, was die anderen Schafe so machen und erkundet täglich neu das Gehege.





Mittlerweile koordiniert es auch seine Beine ohne Schwierigkeiten und hüpft fröhlich mit allen vier Hufen gleichzeitig durchs Leben.
Und groß ist es geworden, es frißt schon Heu und trinkt ohne Probleme Wasser aus den Eimern… wenn wir da noch an Wyn und Jera denken, für die Trinken, wenn es nicht aus der Flasche kam, eine wahre Zumutung war. Ja natürlich säugt es auch noch bei der Mutter und dann sieht man wieder das glückliche Lämmerschwanzwackeln. Doch Emmi ist nicht sehr geduldig und läuft auch weiter, wenn sie meint, ihr Kind hat genügend getrunken. Ansonsten ist für das Lamm alles Andere interessanter und es unternimmt seine eigenen Ausflüge.







Wir selber leben sehr entspannt und langsam vor uns hin, durch das Wetter und die immer noch kurzen Tage ist unserer Bewegungsradius etwas eingeschränkt. Wir haben mal wieder ein bißchen umgeräumt, um die Behaglichkeit im Haus zu verbessern. So haben wir jetzt eine Innenwerkstatt, in der Staub, Dreck und Lärm gemacht werden kann. Unser Büro ist ein weiteres Mal umgebaut und ist jetzt gemütlicher als jemals zuvor und in unserem Übernachtungs-/ Gästezimmer haben wir jetzt eine Nähecke begonnen einzurichten. Ganz gemächlich arrangieren wir uns mit dem Wissen, dass wir nach und nach erst die Räume renovieren/ sanieren.



Es kehrt Ruhe ein auf dem Wynjerahof-
Winterschlaf um Kraft und Ideen für den Frühling und das Jahr zu sammeln.



Bis demnächst mit neuen Geschichten und Bildern vom Wynjerahof

Julia und Wieland

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