Samstag, 25. April 2015
Ulla und Dieter zu Besuch bei uns
jerawynhof, 23:40h
Gorgast 25. April 2015
Liebe Freunde, Bekannte und Neugierige,
eine aufregende Woche ist vorbei…
Sonntag Abend fuhr Wieland für drei Tage nach Berlin und ich hütete den Hof und die Schafis, die ihn bereits am ersten Abend vermissten. Dann am nächsten Morgen ging es rasant weiter… unser Lieblingsklempner kam vorbei und besah sich den von Kai begonnen Graben zwischen Kläranlage und Sickerbecken. Dann verlegte er die ersten Rohre und bohrte (gefühlt stundenlang) durch unser Feldsteinfundament (90 cm dick), am nächsten Tag buddelte er nach seinem Angebot aus Freundschaft den Graben fertig. Während Kai alleine mit Muskelkraft geschaufelt und gehackt hatte, wie die „Raupe Nimmersatt“, hatte unser Lieblingsklempner maschinelle Hilfe und entwickelte sich zu einem „Turbomaulwurf“. Stunde um Stunde arbeitete er sich durch Wurzeln und Steine, nochmals Steinen und Ziegeln seinen Weg. Und plötzlich war es geschafft! Wieland erfuhr täglich von den Zwischenergebnissen und freute sich mit mir, da ihm zwei Tage Buddeln und Hacken von Hand erspart blieben.

Am Mittwoch Vormittag kamen dann meine Eltern voller Tatendrang zu Besuch … doch zuerst musste das Auto ausgeräumt werden…
Tüten, Kisten, Lampen, ein Grill und Lebensmittel quollen nur so aus dem Auto und wurden gleichmäßig im Haus verteilt. Jetzt haben wir Bettwäsche und Bettzeug für Besucher, ausreichend Besteck für ein größeres Abendessen und neue Handtücher… Dann ging es voller Eifer sofort in den Garten, wo weiteres Laub von der Linde zusammen gekehrt wurde, der Weg ordentlich gefegt wurde und noch von der Hofseite ausgegrabene Pflanzen wieder eingesetzt wurde. Unermüdlich putzten die beiden unseren Garten. Nach einem kurzen Mittagessen, unterbrochen vom Schornsteinfeger, ging es auf der Hofseite weiter. Dieter nahm sich des Haufens mit den langen Ästen an und entzweigte massenhaft Äste, so dass lange Stangen übrigblieben. Ulla sammelte weiter alles Kleinholz, dass sie finden konnte und füllte, wie bereits im Garten jedes freie Gefäß damit, alles Anmachholz für den Küchenofen/ Herd bzw. den nächsten Winter.
Am frühen Abend kam Wieland aus Berlin zurück! Alle Bewohner des Hofes freuten sich und drückten dies aus!
Neugierig beschaute sich Wieland Garten und Hof, betrachtete und belobigte jeden Fortschritt und freute sich wieder daheim zu sein. Gemeinsam aßen wir von Ulla mitgebrachtes und schon vorgekochtes Gulasch, dann war es schon wieder Zeit für die Abendflasche von Wyn und Jera, die sie nach einem ausgiebigen Ausflug auf der Wiese genossen.
Meine Eltern verabschiedeten sich für die Nacht und fuhren in den Gasthof im Nachbardorf, wo sie sich eingemietet hatten.
Am nächsten Vormittag ging es dann voller Elan weiter: Dieter pflanzte Knoblauch zwischen die Erdbeeren, die unsere Vorbewohner hier in Massen haben stehen lassen. Ulla übte für die Olympiade im Schubkarrenwettrennen und holte von der Hofseite Torf in den Garten und zurück fuhr sie mit Laub vom Garten auf den Hof: Unermüdlich trabte sie hin und her.
Nachdem Wieland von einer kurzen Einkaufstour wiederkam, half Ulla ihm tatkräftig, die Hochbeetumrundung aus alten Ziegeln fertig aufzuschichten und Dieter begann auf der Hofseite altes Gestrüpp und kleine Äste und Wurzeln zu verbrennen. Ein Weiterer von mehreren Haufen wurde vom ihm besiegt.


Nach einer längeren Pause, die wir wegen der Hitze einlegen mussten, wurde ein weiteres Stück Beet wurde von Eichenkindern befreit, eine Arbeit die die Pfadfinderinnen ja bereits begonnen hatten.

Zwischenzeitlich kam unser Lieblingsklempner vorbei, um den lange ersehnten Elektriker für den nächsten Tag anzukündigen. Außerdem brachte er Wieland einen kleinen Strauch Blutberberitze aus dem eigenen Garten mit, da ich ihm erzählt hatte, dass Wieland gerne Berberitzen ißt.
Abends saßen wir dann bei Sonnenuntergang und grillten leckeren Hammel, von Ulla und Dieter mitgebracht, und aßen Salate dazu. Ein anstrengender erfolgreicher Tag klang entspannt aus.
Der nächste Morgen begann mit einer Fahrt nach Altranft, um Wielands Transporter in die Werkstatt zu bringen. Dieter und Ulla fuhren mit ihrem Auto hinterher, um Wieland wieder nach Hause zu bringen, während ich Brot und Kuchen buck. Kaum waren alle auf dem Hof, kam auch schon der Elektriker und schmiss seine Kabel in die Erde. Daraufhin stoben Wieland und Dieter nach draußen, um den ersten Graben zu zuschaufeln.



Ulla half mir im Haushalt, sortierte mit mir die mitgebrachte Bettwäsche durch und wir bezogen auch gleich die Betten neu. Dann war es Zeit für ein frühzeitiges Mittagessen mit Resten vom Vortag und frisch Gegrilltem. Dann fuhren meine Eltern schon wieder davon.
Ulla und Dieter - es war eine schöne Zeit mit Euch, die viel zu schnell vergangen ist, wir haben Euren Besuch sehr genossen und hoffen, Euch bald wieder auf dem wynjerahof begrüßen zu dürfen, dann vielleicht auch schon mit der Möglichkeit hier zu übernachten. Danke für all die schönen Mitbringsel und für Euren Einsatz hier auf dem Hof. Wieder können wir viele kleine und große Fortschritte sehen.
Mittlerweile ist auf dem Hof der Frühling ausgebrochen, die Magnolien blühen in echten Farbvulkanen, die Birnen, Äpfel und der Pfirsichbaum sind über und über voll mit Blüten, alle Bäume und Sträucher schlagen aus. Die Narzissen leuchten um die Wette mit den ersten Tulpen und die kleinen Hyazinthen bilden Teppiche im Garten. Vor zwei Tagen sind die ersten Schwalben angekommen…. oiui
Ja und jetzt steht Wieland in der Grube unserer Kläranlage, um sie weiter zu verfüllen. Morgen erwarten wir Ilona und Enrico zu Besuch, doch davon berichten wir beim nächsten Mal.
Bis demnächst mit neuen Geschichten und Bildern vom wynjera-hof.
Julia und Wieland
Liebe Freunde, Bekannte und Neugierige,
eine aufregende Woche ist vorbei…
Sonntag Abend fuhr Wieland für drei Tage nach Berlin und ich hütete den Hof und die Schafis, die ihn bereits am ersten Abend vermissten. Dann am nächsten Morgen ging es rasant weiter… unser Lieblingsklempner kam vorbei und besah sich den von Kai begonnen Graben zwischen Kläranlage und Sickerbecken. Dann verlegte er die ersten Rohre und bohrte (gefühlt stundenlang) durch unser Feldsteinfundament (90 cm dick), am nächsten Tag buddelte er nach seinem Angebot aus Freundschaft den Graben fertig. Während Kai alleine mit Muskelkraft geschaufelt und gehackt hatte, wie die „Raupe Nimmersatt“, hatte unser Lieblingsklempner maschinelle Hilfe und entwickelte sich zu einem „Turbomaulwurf“. Stunde um Stunde arbeitete er sich durch Wurzeln und Steine, nochmals Steinen und Ziegeln seinen Weg. Und plötzlich war es geschafft! Wieland erfuhr täglich von den Zwischenergebnissen und freute sich mit mir, da ihm zwei Tage Buddeln und Hacken von Hand erspart blieben.

Am Mittwoch Vormittag kamen dann meine Eltern voller Tatendrang zu Besuch … doch zuerst musste das Auto ausgeräumt werden…
Tüten, Kisten, Lampen, ein Grill und Lebensmittel quollen nur so aus dem Auto und wurden gleichmäßig im Haus verteilt. Jetzt haben wir Bettwäsche und Bettzeug für Besucher, ausreichend Besteck für ein größeres Abendessen und neue Handtücher… Dann ging es voller Eifer sofort in den Garten, wo weiteres Laub von der Linde zusammen gekehrt wurde, der Weg ordentlich gefegt wurde und noch von der Hofseite ausgegrabene Pflanzen wieder eingesetzt wurde. Unermüdlich putzten die beiden unseren Garten. Nach einem kurzen Mittagessen, unterbrochen vom Schornsteinfeger, ging es auf der Hofseite weiter. Dieter nahm sich des Haufens mit den langen Ästen an und entzweigte massenhaft Äste, so dass lange Stangen übrigblieben. Ulla sammelte weiter alles Kleinholz, dass sie finden konnte und füllte, wie bereits im Garten jedes freie Gefäß damit, alles Anmachholz für den Küchenofen/ Herd bzw. den nächsten Winter.
Am frühen Abend kam Wieland aus Berlin zurück! Alle Bewohner des Hofes freuten sich und drückten dies aus!
Neugierig beschaute sich Wieland Garten und Hof, betrachtete und belobigte jeden Fortschritt und freute sich wieder daheim zu sein. Gemeinsam aßen wir von Ulla mitgebrachtes und schon vorgekochtes Gulasch, dann war es schon wieder Zeit für die Abendflasche von Wyn und Jera, die sie nach einem ausgiebigen Ausflug auf der Wiese genossen.
Meine Eltern verabschiedeten sich für die Nacht und fuhren in den Gasthof im Nachbardorf, wo sie sich eingemietet hatten.
Am nächsten Vormittag ging es dann voller Elan weiter: Dieter pflanzte Knoblauch zwischen die Erdbeeren, die unsere Vorbewohner hier in Massen haben stehen lassen. Ulla übte für die Olympiade im Schubkarrenwettrennen und holte von der Hofseite Torf in den Garten und zurück fuhr sie mit Laub vom Garten auf den Hof: Unermüdlich trabte sie hin und her.
Nachdem Wieland von einer kurzen Einkaufstour wiederkam, half Ulla ihm tatkräftig, die Hochbeetumrundung aus alten Ziegeln fertig aufzuschichten und Dieter begann auf der Hofseite altes Gestrüpp und kleine Äste und Wurzeln zu verbrennen. Ein Weiterer von mehreren Haufen wurde vom ihm besiegt.


Nach einer längeren Pause, die wir wegen der Hitze einlegen mussten, wurde ein weiteres Stück Beet wurde von Eichenkindern befreit, eine Arbeit die die Pfadfinderinnen ja bereits begonnen hatten.

Zwischenzeitlich kam unser Lieblingsklempner vorbei, um den lange ersehnten Elektriker für den nächsten Tag anzukündigen. Außerdem brachte er Wieland einen kleinen Strauch Blutberberitze aus dem eigenen Garten mit, da ich ihm erzählt hatte, dass Wieland gerne Berberitzen ißt.
Abends saßen wir dann bei Sonnenuntergang und grillten leckeren Hammel, von Ulla und Dieter mitgebracht, und aßen Salate dazu. Ein anstrengender erfolgreicher Tag klang entspannt aus.
Der nächste Morgen begann mit einer Fahrt nach Altranft, um Wielands Transporter in die Werkstatt zu bringen. Dieter und Ulla fuhren mit ihrem Auto hinterher, um Wieland wieder nach Hause zu bringen, während ich Brot und Kuchen buck. Kaum waren alle auf dem Hof, kam auch schon der Elektriker und schmiss seine Kabel in die Erde. Daraufhin stoben Wieland und Dieter nach draußen, um den ersten Graben zu zuschaufeln.



Ulla half mir im Haushalt, sortierte mit mir die mitgebrachte Bettwäsche durch und wir bezogen auch gleich die Betten neu. Dann war es Zeit für ein frühzeitiges Mittagessen mit Resten vom Vortag und frisch Gegrilltem. Dann fuhren meine Eltern schon wieder davon.
Ulla und Dieter - es war eine schöne Zeit mit Euch, die viel zu schnell vergangen ist, wir haben Euren Besuch sehr genossen und hoffen, Euch bald wieder auf dem wynjerahof begrüßen zu dürfen, dann vielleicht auch schon mit der Möglichkeit hier zu übernachten. Danke für all die schönen Mitbringsel und für Euren Einsatz hier auf dem Hof. Wieder können wir viele kleine und große Fortschritte sehen.
Mittlerweile ist auf dem Hof der Frühling ausgebrochen, die Magnolien blühen in echten Farbvulkanen, die Birnen, Äpfel und der Pfirsichbaum sind über und über voll mit Blüten, alle Bäume und Sträucher schlagen aus. Die Narzissen leuchten um die Wette mit den ersten Tulpen und die kleinen Hyazinthen bilden Teppiche im Garten. Vor zwei Tagen sind die ersten Schwalben angekommen…. oiui
Ja und jetzt steht Wieland in der Grube unserer Kläranlage, um sie weiter zu verfüllen. Morgen erwarten wir Ilona und Enrico zu Besuch, doch davon berichten wir beim nächsten Mal.
Bis demnächst mit neuen Geschichten und Bildern vom wynjera-hof.
Julia und Wieland
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