Mittwoch, 2. September 2015
Reiche Ernte und ein gelungener Bocktausch
Gorgast 2.9.2015

Liebe Freunde, Bekannte und Neugierige,

Birnen und Äpfel gehen in die Reife, eine Quitte trägt zu ersten Mal, die Pflaumen und Pfirsiche sind fast abgeerntet. Demnächst holen wir die Rote Bete aus der Erde undundund
Topinambur
Kartoffeln
Amaranth
Tomaten
Zucchini
Kürbis
Bohnen
Weißkohl
Blumenkohl
Melde
Girsch
Möhren
undundund
Kamille
Schafgarbe
und…

Diverse andere Gemüse sind uns einfach durch die Lappen gegangen – für`s erste Jahr sind wir zufrieden!

Fast rund um die Uhr steht Julia in der Küche und verarbeitet unsere Ernte zu Saft, Kompott, Marmelade, eingefrorener Kuchenfüllung und vielfältig konservierten Gemüsen, wirklich köstlichen Speisen. Und die Schafe bekommen natürlich auch immer was – wie sie schmatzen!!!!

Und…

… neulich besuchten uns unsere Nachbarn (aus`m Dorf) und fragten, ob der angedachte Tausch unserer Schafsböcke denn noch aktuell sei. Nachdem sie „Böcki“ für gut und schön befanden, waren wir uns auch gleich einig… so daß, wir also heute, nach dem ich vormittags Luzerne ernten war – puuuh! – Böcki in den Transporter führten. Er ist wirklich ein Sanfter und wurde dann sogleich von Nachbars Zippen neugierig beschnuppert und wohlwollend in Empfang genommen. Wir hatten dann die Wahl, zwischen einem zahmen, braun-schwarzen und einem weißen, eher ängstlichen Bock. Die Entscheidung fiel sofort zu Gunsten des dunklen Bocks….

Einfach ein Schaf zu leiten, ist`s zu Zweit. Einer führt vorne die Leine am Halsband und hier Julia, geht hinter dem Schaf – fast wie in der Herde. Das ist relativ entspannt für alle Beteiligten. Julia und ich haben das richtig gut gemacht, eben auf das Wohl bedacht und trotzdem konsequent. (säusel)

…. Jetzt sind alle Schafe auf dem Wynjerahof in Ihrem Pferch. Sie sind durchaus unruhig und es sind die persönlichen charakterlichen Merkmale ganz klar zu erkennen. Die Schwarze (11 Jahre) ist eher distinguiert – sie ist ja auch die Wachende – Emmi (3 Jahre) setzt sofort Grenzen – keine Mätzchen mit mir, Du Hosenmatz – Ayla (4 Jahre) gibt sowieso die Richtung vor – für die Lämmer vom letzten Winter ist`s wohl eher spielerisch aufregend. Sie stehen aber eigentlich alle zusammen am Futtertisch und mampfen genüßlich vor sich hin. Zwischendurch wird immer wieder miteinander gerangelt – in den nächsten Tagen werden sie dann ihre Positionen in der Herde vertreten und sich geordnet haben: Da sind wir guter Dinge!

Unsere Tage sind von Sonnenauf- bis untergang angefüllt, wir sind erfüllt.

Bis Demnächst mit neuen Geschichten (und Bildern) vom Wynjerahof

Wieland und Julia

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